Abgeschlossen

Problemstellung:

Die Intensität der Bodenbearbeitung von Weingärten richtet sich nach standörtlichen Gegebenheiten bzw. nach der Wasserverfügbarkeit im Boden. In dieser Masterarbeit sollen die Effekte unterschiedlicher Bodenbearbeitungen auf wichtige Bodenorganismen (Regenwürmer, Collembolen, Mikroorganismen) untersucht werden. Zusätzlich soll festgestellt werden, inwiefern die umgebende Landschaftsstruktur etwaige Reaktionen der Bodenorganismen beeinflusst.

Fragen:

  1. Welchen Einfluss hat die Bodenbewirtschaftung auf die Abundanz und Diversität von Bodenorganismen?
  2. Werden potentielle Einflüsse auf Bodenorganismen/Bodenfunktionen durch die umgebende Landschaftsstruktur beeinflusst?

Hintergrund:

Dieser Masterarbeit ist in das internationale BiodivERsA Projekt VineDivers: „Biodiversity-based ecosystem services in vineyards: analysing interlinkages between plants, pollinators, soil biota and soil erosion across Europe“ einbettet. (www.vinedivers.eu)

Methode:

Versuchsflächen im Weinbaugebiet Carnuntum (Niederösterreich) bzw. Leithaberg (Burgenland). Regenwürmer werden durch Handaufgrabungen, Collembolen in Bodenkernen/Barberfallen, Dekomposition durch Streuabbau, Mikroorganismen über molekularbiologische Methoden (extern) erhoben. durch andere Teilnehmer im VineDivers Konsortium werden Daten zur Bodenphysik, pflanzlichen Diversität oder Landschaftsstruktur in diesen Weingärten erhoben; diese Daten können auch zur Interpretation der Bodenorganismendaten herangezogen werden.

Auftraggeber:

Universität für Bodenkultur Wien
Gregor-Mendel-Straße 33, 1180 Wien

Betreuung:

Institut für Zoologie
Dr. Johann Zaller und Dr. Pascal Querner

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